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Vergangenen Donnerstag haben Andrea und ich uns die Kameras geschnappt um in Sacrow eine Runde spazieren zu gehen und ein Paar schöne Fotos zu machen.

Die Bäume summen und man freut sich auch mit Phobie über die kleinen Bienchen die fleißig von Blüte zu Blüte hopsen. Am Wasser ist es herrlich frisch aber nicht kalt. Ich als Nordlicht habe direkt den Duft von Meer in der Nase. Im Sommer muss man jedoch Acht geben vor den Eichen-Prozessionsspinnern. Dann sollte man es tunlichst vermeiden abseits der Wege zu laufen.

Hier habe ich Sacrow in Schwarz Weiß schon ein mal gezeigt, hier aus der Fuß Perspektive.

Jedem der Berlin besucht möchte ich es empfehlen mal zur Heilandskirche zu fahren. Alternativ kann man vom Wannsee auch mit der BVG Fähre nach Kladow übersetzen. Eine Tour mit dem Rad nach Sacrow lässt sich wunderbar machen.

Geschichte

Andrea war auf der Suche nach den alten Mauer-Grenzpfosten die entlang des Mauerverlaufes stehen. Tatsächlich haben wir welche gefunden. Allerdings war Andrea sich nicht ganz sicher wie es um die Heilandskirche zur Zeit der Mauer stand. Das Internet hat geholfen. Die Kirche lag damals im Niemandsland. Sie befand sich im Todesstreifen und war so für die Bürger der DDR unzugänglich und für die Menschen aus dem Westen erst nach dem Mauerfall zu betreten.

Die Öffentlich Rechtlichen haben gerade heute einen Film zur Geschichte dieses schönen Fleckchens gezeigt, ich hoffe es wird den Beitrag noch in der Mediathek geben.