Wie da so ist mit der Zeit und dem was man sich vornimmt. Lüppt nicht immer so, gelle? Reset 2018, auf ein Neues.

Seit Silvester bin ich durchgehend geplagt von Rotz, Husten, Schmerz und noch mehr Rotz. Diese Woche dachten sich meine Ohren sie könnten sich auch noch dazu gesellen und so lief ich zeitweise mit einem Bandwurm an Salbenstreifen im Ohr rum, fühlte mich ziemlich taub, und überall juckte es. Ja, ich hab mich gewaschen, aber ich habe eine Antibiotikum-Unverträglichkeit. Wenn man dann doch aber irgendwann mal wieder fit werden will geht es scheinbar nicht ohne, so kribbelte und krabbelte es überall.

Ein Artikel aus dem Wartezimmer Magazin beim Arzt hat mich beeindruckt. Kennst du noch Sven Hannawald? Es ist über 10 Jahre her als er bekannt gab wegen psychischer Probleme die Skisprung Kariere zu beenden, zu einer Zeit wo man für solche Probleme belächelt wurde. Es ist aber nun mal Fakt: selbst wenn man es nicht zulässt, die Psyche ist für viele Probleme im Körper verantwortlich. Und wenn es einem nicht gut geht, dann sind es nicht unbedingt Eindringlinge, sondern vielleicht der eigene Kopf.
Lies selbst, ab Seite 28: Zimmer Eins 2/2018

Es war also eine gute Woche für spontane Tee und Kaffee Pläusche mit Schweinereien wie auf dem Bild. Gebündelt mit den richtigen Menschen um einen rum, völlig ohne Zwang und überhaupt. Hilft halt, man fühlt sich besser. Selbst die große Runde um den Grunewaldsee am Mittwoch konnte mich nicht umhauen,

Viel ist also nicht passiert, die Woche war geprägt von einem Mix aus „mimimi“ und der Feststellung wie einfach sich Freundschaft definieren kann und wie gut selbige tut. Nicht zu vergessen ein Gespür für Menschenkenntnis welches mich mal wieder nicht im Stich gelassen hat, im positiven als auch im negativen Sinne, aber auch dadurch öffnen sich neue Türen.

Gleich stürzen wir uns in dieses trostlose Grau. Die Woche über war herrlich blau und sonnig. Nun denn…