IMG_5267

Schwarzweiß Blick über die Pfaueninsel

Spontan hätte ich bei der Pfaueninsel nicht an Schwarzweiß Bilder gedacht aber schaut selbst wie interessant selbst eine Insel die für ihre strahlenden Tiere steht in Schwarzweiß aussieht.

Der Besuch der Pfaueninsel fängt mit einem „Bööööötchen“ an, wie mein Sohn so schön sagt. Ca. 100m legt man mit einer Fähre zurück, sonst müsste man ja schwimmen. Das wäre zwar eine schöne Abkühlung bei 30°C aufwärts aber ich weiß nicht ob man dann überhaupt noch Pfauen gucken mag 😉

Auf der Insel selber hat man viel Natur, schöne Tiere und vor allem die Möglichkeit sich ein wenig vom Alltag zu entschleunigen.

Ehemals für die Kaninchenzucht genutzt hat die Pfaueninsel schon viel erlebt.

König Friedrich Wilhelm II. hat sich schon als Kronprinz mit seiner Mätresse Wilhelmine, damals 13, auf die Insel für Liebesspielchen übersetzen lassen. Wilhelmine wurde mit 15 das erste mal Mutter und bekam mit „dem dicken Lüdejahn“ noch 4 weitere Kinder. Und obwohl der König aus Kalkül zwei Ehen einging überdauerte die Liaison, mit der mittlerweile Gräfin von Lichtenstein,  bis zum Tode.

Mehr zu der Insel, den Liebeleien und der Geschichte hier bei Wikipedia.

 

Verlinkt mit Frauke.

IMG_4172

Berlins ewige Baustelle…

Der Potsdamer Platz ist irgendwie schon immer eine Baustelle gewesen und das wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Häuser werden abgerissen, Neue gebaut, Teilrenovierungen, Umbauten…

Rund um den Potsdamer Platz bis hin zum Alex wird das Stadtbild von Baukränen und Gerüsten geprägt. Viel Geld was da mal wieder für die xte Mall investiert wird oder das neue Berliner Schloss zum Beispiel. Aber was beklage ich mich. Schön anzusehen ist dieser Prozess jedes mal aufs Neue.

Mal schauen was es sonst diese Woche noch bei Frauke bei den Schwarzweißblicken zu sehen gibt.

IMG_4172 IMG_4211 IMG_4214

5 Kommentare/von

Schwarzweißblick #2

Schwarzweiß durch Sacrow und das Areal der Heilandskirche. Ein wundervoller Ort der mir als Nordlicht ein bisschen Gefühl von Heimat vermittelt. Die Kirche liegt direkt am Jungernsee an einer kleinen Terasse. Viele Filme nutzten diesen Ort schon als Schauplatz.

Zur Glienicker Brücke die einen direkt nach Potsdam führt sind es nur 1,2km Luftlinie. Will man von Sacrow nach Potsdam muss man aber gut 10km Strecke zurücklegen. Immer wieder erstaunlich wie groß und gleichzeitig klein Berlin doch so ist.

Dieser imposante Baum steht in dem Schlosspark Sacrow. Er ist Naturdenkmal Nr. 15, eine Stieleiche, welche bis zu 1400 Jahren alt werden. Puh!

Wir fahren regelmäßig nach Sacrow und werden es in diesen Sommerferien sicherlich wieder tun. Eine tolle Möglichkeit die Seele ein wenig baumeln zu lassen!

Ab damit zu Frauke.

IMG_3762

SchwarzWeißBlick #1

Frauke sammelt wöchentlich SchwarzWeißBlicke … Schwarzweiß Fotografie ist fast schon eine eigene Kunst. Bilder entwickeln eine ganz andere Sprache als in Farbe, sind auf ihre Aussage reduziert. Als ich im Fotostudio gearbeitet habe, irgendwann zwischen Ausbildung und dem Schritt ins wahre Leben, habe ich vom damaligen Chef Thorsten Bleth eine Menge über diesen Unterschied zwischen Farbe und S/W gelernt und bin großer Fan von Schwarzweiß Bildern. Sie lassen einfach viel mehr Spielraum für die Fantasie/Interpretation des Betrachters.

Anfang der Woche war ich mit Andrea auf dem St. Matthäus Kirchhof. Recht spontan aber nicht minder interessant.

Friedhöfe sind in der Regel ja eher beklemmend aber der St. Matthäus ist recht unstrukturiert, so scheint es zumindest. Die Gräber sind unterschiedlich angeordnet, unterbrochen von Mausoleen und vielen Bäumen, die fleißig von Bienen beackert werden. Zwischenzeitlich fühlte es sich ein wenig an als würde ein großer Schwarm einen gleich angreifen.

Die Mausoleen unterschieden sich von einem prunkvollen Zustand bis hin zu einem kompletten Verfall. Beides hatte Charme und erzählt auch ein wenig Geschichte. Viele Familiengräber hatten im Marmor noch viel Platz für Ahnen, aber diese haben wohl wo anders ihren Schlafplatz eingenommen. Erstaunt haben mich auch die vielen Gräber die einen Paten suchen. Ich dachte immer, dass ab einem Gewissen Punkt Gräber einfach aufgelöst werden, aber das ist wohl nur so bei den „Otto Normalverbraucher“-Gräbern. Es gibt ebenso viele historische Ehrengräber der Stadt Berlin sowie viele Veteranengräber die einem wieder vor Augen führen was z.B. 1945 passiert ist. Teils sind dort Massengräber mit Kindern nicht älter als fünf bis sechs Jahren. Das fand ich schon etwas bedrückend im Vergleich zu dem Friedhof für Sternenkinder.

Andrea ist so ein bisschen mein Berlin Scout, genau so Fotoverrückt wie ich und eine tolle „Lehrerin“ über die Berliner Geschichte. Sie erzählt bei sich im Blog ein wenig über die Friedhofsprominenz und Geschichte des Friedhofes. Ich lasse jetzt einfach mal meine Bilder sprechen. 🙂

Ein Bild welches ich gern noch in Farbe zeigen möchte, würde jedem Verschwörungstheoretiker und Okkult-Freak große Freude bereiten. Wenn man sich ein wenig mit dem Thema Illuminati, Freimaurer und deren Symbolik beschäftigt hat, dann wird einem bei diesem imposanten Grab ein wenig mulmig. Aber vielleicht ist es auch einfach nur ein Grabstein wie jeder andere …

IMG_3768